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Kolloquium (Tagung) des Arbeitskreises Astronomiegeschichte
in der Astronomischen Gesellschaft

Colloquium of the Working Group History of Astronomy
in the Astronomical Society

Entscheidende Ereignisse/Entdeckungen
für innovative Entwicklungen in der Astronomie

Berlin 2020, Sonntag/Montag, 30.-31. August 2020 - entfällt wegen Corona





  • Virtuelles Splintermeeting zur Astronomiegeschichte
    bei der Virtuellen Tagung der Astronomischen Gesellschaft:


    Applied and Computational Historical Astronomy

    21.-25. September 2020

    Convenor(s): Susanne M Hoffmann [1], Gerd Graßhoff [2], Karsten Markus-Schnabel [3], Gudrun Wolfschmidt [4]
    [1] Jena, [2] HU Berlin, [3] Berlin, [4] U Hamburg

    Always since the discovery of precession by Hipparchus ~2200 years ago, astronomers have made use of data from all available historical epochs in addition to very recent own observations. Many processes in astrophysics evolve on long time-scales, especially in cases where accretion is involved. The longterm variability of stars, evolution of transients and their remains (e.g. supernova remnants) as well as questions on longterm evolution of close binaries (such as symbiotic or cataclysmic systems) could be investigated by taking historical data into account. However, historical observers normally did not understand what they saw and did not apply modern standards of follow-up observation and notion. Many observational records are preserved only due to astrological beliefs in political or religious context. Using these old data to enlarge our temporal base line of observation, thus, challenges scholars to inter- and transdisciplinary work of historical studies and astrophysics.
    Applied historical astronomy needs to evaluate, sort, and classify the historical data, needs to find them in text and maps, and often distinguish them from errors in the copying tradition. In order to identify modern counterparts of historical data, the tools of computational astronomy need to be applied and events which changed the physics of a system (like supernovae) have to be distinguished from events of only geometrical origin (e.g. microlensing).
    This meeting shall assemble talks on naked-eye astronomy, historical celestial maps, globes and uranographies from all epochs and geographical regions, computational history of science, and big data astronomy.

    Registration - Abstract Submission (Deadline July 31, 2020)





  • Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte (AKAG) und
    der Fachgruppe Geschichte der Astronomie der Vereinigung der Sternfreunde (VdS),

    ...., 30. Okt. bis 1. Nov. 2020






Berlin (© G. Wolfschmidt)



Einführung / Introduction, Anmeldung / Registration, Programm / Programme, Eingereichte Vorträge / Planned Lectures,
Literatur / Literature, Links, Museen/Sternwarte, Tourist, Teilnehmer / Participants


Tagungsort ist die Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin


Scientific Organizing Committee (SOC):

  • Prof. Dr. Gudrun Wolfschmidt (Hamburg)
  • Dr. Klaus-Dieter Herbst (Jena)
  • Dr. Dr. Susanne M. Hoffmann (Jena)


Local Organizing Committee (LOC):

  • Dr.cand. Karsten Markus-Schnabel, M.Sc. (Berlin)
  • Dr. Dr. Susanne M. Hoffmann (Jena)


Einführung ins Thema des AKAG / Introduction

In der Geschichte der Wissenschaften allgemein sowie in der Astronomiegeschichte speziell gab es zu allen Zeiten und gibt es bis heute Entdeckungen und Erfindungen, die richtungsweisenden Charakter für den weiteren Verlauf der Forschung besaßen bzw. besitzen. Das meint sowohl unerwartet auftretende neue Phänomene und systematisch angestellte Beobachtungen am Himmel als auch theoretische Ansätze sowie technische Neuerungen. Dabei ging es den Astronomen und den Instrumentenbauern um die gezielte Suche nach Erklärung eines Phänomens oder um die Bestätigung einer Theorie, aber es konnten auch durch Zufall neue Phänomene erst entdeckt werden, die dann einer Erklärung harrten und eine neue Theorie oder einen neuen Instrumentenkomplex provozierten. In der Wissenschaftsgeschichtsforschung spricht man dann von den Entscheidungen für Alternativen (Bifurkationen) oder im Falle der Falsifizierung einer Theorie von einem Experimentum crucis.
Solche Marksteine in der Geschichte der Astronomie sind exemplarisch die bekannten Beispiele der Erstveröffentlichung des heliozentrischen Weltbildes im Jahr 1543, die Erfindung des Fernrohrs (1609) oder die Entdeckung der 3-Kelvin-Strahlung (1965), aber auch zahlreiche weniger im öffentlichen Bewußtsein seiende wie z.B. die Erscheinung und Beobachtung der Supernova von 1572, die Erfindung des Mikrometers mit den verschiedenen Varianten ab 1609 oder die Anwendung der Spektralanalyse bei dem Licht der Sterne seit 1859.
Das Kolloquium bietet Raum, solchen Marksteinen gebündelt nachzugehen und damit Material für weitere wissenschaftstheoretische und philosophische Überlegungen bereitzustellen. Hierbei sind von besonderem Interesse die individuellen Motivationen der handelnden Personen sowie die weltanschaulichen, religiösen und gesellschaftlichen Kontexte, aber auch die allgemeinen technischen und speziellen astro-technischen Rahmenbedingungen, die seit dem späten 20. Jahrhundert die computergestützten Anlagen einschließen.
Willkommen sind Vorträge, die sich in das beschriebene Thema einpassen: entweder durch Fallanalysen, die auf neu ausgewerteten oder neuen, in der Literatur noch unbeachteten Quellen beruhen, oder durch Überblicke, die bereits wissenschaftstheoretische oder philosophische Verallgemeinerungen wagen. Ledigliche Wiedergaben von Beispielen aus der einschlägigen Literatur werden keine Beachtung finden. Erbeten werden Kurzfassungen der Vorträge (eine halbe DIN A4-Seite, eventuell mit Abbildung) mit Angabe der wesentlichen Quellen, auf denen die Kernaussagen beruhen.
Wie bei jedem der bisherigen Kolloquien des Arbeitskreises sind freie Vorträge zugelassen. Auch diese sollen neue Einsichten in die Geschichte der Astronomie und ihrer Beobachtungs-, Meß- und Auswertungstechnik bieten.

Klaus-Dieter Herbst


Die Vorträge der Tagung werden in einem Proceedings-Band publiziert:
Nuncius Hamburgensis; Band 52 (2021);
hier sollen alle Vorträge aufgenommen werden, die im weitesten Sinne zum Thema passen.


Abstract (Anmeldung für Vortrag oder Poster) for a Lecture or a Poster

Der Abstract soll maximalen Umfang von ca. 3000 Zeichen,
möglichst mit Abbildung, auf deutsch oder englisch verfasst werden.
E-Mail an das Scientific Organizing Committee (SOC):
Gudrun Wolfschmidt.

There will be a Booklet of Abstracts. PDF


Anmeldung - Registration

Tagungsgebühr / Fee: -


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Programm der Tagung /
Programme of the Meeting





Sonntag, 30. August 2020
Archenhold-Sternwarte Berlin

Archenhold-Sternwarte
(© G. Wolfschmidt)



  • Exkursion zur Archenhold-Sternwarte (*1896),
    Alt-Treptow 1, 12435 Berlin.
    Nachmittag: 14:30 bis 15 Uhr ? Beginn der Führung von Dr. Felix Lühning ?
    (Grosser Refraktor und Ausstellung).

    Anfahrt mit S-Bahn
    S8, S9 - Plänterwald (12 min Fußweg)
    S41, S42 - Treptower Park (20 min Fußweg)

    Anfahrt mit Bus
    165, 166, 265, N65 - Alt-Treptow


  • 20 Uhr - Angebot zu einem gemeinsamen Abendessen -
    ....,




Montag, 31. August 2020
Technische Universität Berlin


Eröffnungs-Session

Technische Universität Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin - Raum ....
  • 09:00 - 09:30 Uhr - Registration / Anmeldung

  • 09:30 Uhr - ....:
    Grußworte

Session 1: ....

... Uhr - Kaffeepause - Coffee Break

Session 2: ...

Mittagessen 12:00 - 14:00 Uhr:
....

  • 14:00 - 15:30 Uhr - Mitgliederversammlung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte (AKAG)

15:30 - 16:00 Uhr - Kaffeepause - Coffee Break

Session 3: ....



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Eingereichte Vorträge / Planned Lectures

  1. Oliver Benjamin Hemmerle (Grenoble, Mannheim):
    ....?
  2. Emil Khalisi (Heidelberg):
    ....?
  3. Gerd Küveler (Rüsselsheim):
    Als der Microcomputer Einzug in die beobachtende Astrophysik hielt - Eine persönliche Erinnerung
  4. Dietrich Lemke (Heidelberg) & Kalevi Mattila (Helsinki, Finnland):
    Johannes Hartmann aus Erfurt - Entdecker der interstellaren Materie
  5. Kalevi Mattila (Helsinki, Finnland) & Dietrich Lemke (Heidelberg):
    Nach Hartmanns Entdeckung - Zweifler, Konkurrenten und Vollender


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Quellen und Literatur

  • Dick, Wolfgang R. & Klaus Fritze (Hg.): 300 Jahre Astronomie in Berlin und Potsdam: eine Sammlung von Aufsätzen aus Anlass des Gründungsjubiläums der Berliner Sternwarte. Thun, Frankfurt am Main: Verlag Harri Deutsch 2000.
  • ...
  • ...



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Links zur Astronomie / Astronomiegeschichte,
besonders in Berlin und Umgebung



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Museen in Berlin

(Auswahl: besonders Naturwissenschaft, Technik, Kulturgeschichte)


"Spektrum", Deutsches Technikmuseum Berlin (© G. Wolfschmidt)



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Berlin Tourist, ÖPNV (Public Transport)



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Teilnehmer / Participants

  1. ...
  2. Herbst, Klaus-Dieter, Dr. (Jena)
  3. Hemmerle, Oliver Benjamin (Grenoble, Mannheim)
  4. Hoffmann, Susanne M., Dr. Dr. (Jena)
  5. Khalisi, Emil, Dr. (Heidelberg)
  6. Küveler, Gerd, Prof. Dr. (Rüsselsheim) - verhindert
  7. Lemke, Dietrich, Prof. Dr. (MPIA, Heidelberg)
  8. Markus-Schnabel, Karsten, Master of Science in Astronomy, Dr.cand.
    (Archenhold-Sternwarte Berlin, GNT Universität Hamburg)
  9. Mattila, Kalevi, Prof. Dr. (Helsinki, Finnland)
  10. Wolfschmidt, Gudrun, Prof. Dr. (GNT, Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg)




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    GNTAG Geschichte der Naturwissenschaft und Technik (GNT) - Wolfschmidt
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    Erstellt am 30. Oktober 2019. Last update: July 8, 2020.